Buddy checks are for tech divers too German

Buddy Checks gehören auch zum Technischen Tauchen

Von: Mark Powell

Allen neuen Tauchern wird beigebracht, Buddy-Checks durchzuführen, um zu überprüfen, ob sie für ihren Tauchgang richtig ausgerüstet sind. Viele Taucher hören nach einer Weile auf, Buddy-Checks durchzuführen, da sie denken, dass sie für so etwas zu erfahren sind. Wenn wir also zum technischen Tauchen kommen, würde man denken, dass Buddy-Checks vollständig überflüssig würden. Schließlich sind Tech-Taucher zu erfahren, zu cool, zu unfehlbar, um etwas so Grundlegendes wie einen Buddy-Check zu benötigen. Allerdings würde man sich damit irren. Während einige neue oder unerfahrene Tech-Taucher dies vielleicht denken mögen, Tatsache ist: je erfahrener der Tech-Taucher, desto wahrscheinlicher führt er Buddy-Checks durch. Ja, richtig gelesen: Erfahrene Tech-Taucher führen mit größerer Wahrscheinlichkeit Buddy-Checks durch als solche mit weniger Erfahrung.

Mehr Ausrüstung, mehr Probleme

Der Grund dafür ist, dass die erfahreneren Taucher gesehen haben, wie leicht etwas vergessen werden kann. Mit mehr Ausrüstung gibt es mehr Möglichkeiten, zu vergessen etwas anzuschließen, zu überprüfen ob es funktioniert oder es einzuschalten. Je anspruchsvoller der Tauchgang ist, desto größer ist auch die Auswirkung des einfachsten Problems. Tatsache ist, dass die besten technischen Taucher fast besessen von Pre-Dive-Checks sind.

Viele technische Taucher sagen, dass sie ein Kompetenzniveau erreicht haben, wo sie keine Buddy-Checks durchführen müssen. Leider lassen sie sich dann dazu verleiten, nachlässig zu werden. Ich habe sehr erfahrene Taucher gesehen, die folgendermaßen ins Wasser gesprungen sind, sie:

  • haben ihren Bleigurt vergessen
  • haben vergessen ihr Atemgas aufzudrehen
  • haben vergessen ihre CCR Flasche aufzudrehen
  • haben ihre Flossen vergessen
  • haben vergessen ihre CCR Elektronik einzuschalten
  • den Reißverschluss des Trockis nicht geschlossen
  • haben vergessen ihren Trockenanzug- Inflatorschlauch anzuschließen
  • haben ihren Inflatorschlauch über ihrem langen Reglerschlauch angeschlossen
  • haben Ihren Bauchgurt über ihren langen Reglerschlauch geschlossen
  • haben Ihren Backup-Atemregler hinter ihrem Rücken hängen lassen
  • haben ihre Stage über Ihren langen Reglerschlauch befestigt
  • haben ihre Stages an falsche Stelle eingehängt
  • haben ihren Zeitmesser/Tauchcomputer vergessen
  • haben Ihren Tauchcomputer umgedreht getragen
  • haben die falschen Atemgase in Ihren Tauchcomputer programmiert
  • haben falsche Deco/Bailout Gasflaschen genommen
  • haben falsch gekennzeichnete Deco/Bailout Gasflaschen genommen
  • haben nicht realisiert, dass ihr CCR nicht richtig funktioniert
  • ignorierten die Tatsache, dass ihr CCR nicht richtig funktioniert
  • haben die Tatsache ignoriert, dass sie nicht genug Atemgas/Diluent oder Sauerstoff für den Tauchgang haben

Wie viele davon hast du selbst schon gemacht oder bei jemand anderem gesehen?

Um ehrlich zu sein, ich muss zu sechs davon Ja sagen, aber ich lernte aus meinen Fehlern und habe nicht die Absicht, es mehr werden zu lassen.

Jeder dieser Punkte kann ausreichen, ein ernstes Problem zu verursachen, kann den Taucher dazu zu bringen, den Tauchgang abzubrechen oder sogar nur den Gezeitenstillstand zu verpassen, während das Problem behoben wird. Bei all der Zeit und Mühe, die für einen technischen Tauchgang erforderlich ist, lohnt es sich diese Art von Problemen zu vermeiden. In Verbindung mit einem oder mehreren anderen Problemen könnte dies der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt. Das macht den Unterschied zwischen einem Beinaheunfall, der zu einer unterhaltsamen Geschichte in der Bar führt oder ernsthafte Folge mit sich bringt. Bei allen mit dem technischen Tauchen verbundenen Risiken ist es wichtig, dass wir diese Risiken minimieren, indem wir alle offensichtlichen Probleme beseitigen, die durch eine schnelle Überprüfung gelöst werden können.

Viele Tauchunfälle werden durch Probleme verursacht, die wir mit ins Wasser nehmen.

Damit meine ich, dass das Problem nicht im Wasser begann, sondern schon vorhanden war, bevor wir überhaupt hineingesprungen sind. Oft spielen diese Probleme keine Rolle oder werden gar nicht bemerkt, bis etwas anderes schief geht. Ein Problem mit Ihrem Backup / Bailout-Regler ist nur dann ein Problem, wenn ein anderes Problem auftritt, so dass man zu seinem Backup / Bailout-Regler wechseln muss. Jetzt muss man sich mit dem ursprünglichen Problem sowie dem fehlerhaften Backup / Bailout-Regler befassen.

Clevere technische Taucher haben ihre eigene mentale Checkliste. Trotzdem führen Sie einen letzten Buddy-Check durch, so dass nichts übersehen wird. Wenn man mit einem neuen Buddy taucht, ist dieser Check unverzichtbar, um sich mit der Ausrüstung des Buddys vertraut zu machen. Mit standardisierter Ausrüstung mag dies sehr einfach sein, aber es gibt immer Unterschiede zwischen Tauchern und es ist wichtig zu wissen, wo sich jeder Ausrüstungsgegenstand befindet und wie er funktioniert. Wenn man mit seinem gewöhnlichen Buddy taucht, muss man weniger Einzelheiten zu jedem Teil seiner Ausrüstung erklären, da es wahrscheinlich ähnlich zum letzten Tauchgang ist. Stattdessen kann sich der Check auf alles Neue konzentrieren, sowie auf die Überprüfung, ob die gesamte vorhandene Ausrüstung an seinem Platz ist und funktioniert. Darüber hinaus bestätigt der Buddy-Check die Details des Tauchplans und stellt sicher, dass alle Mitglieder des Teams ein gemeinsames Verständnis für den Ablauf des Tauchgangs haben.

Es gibt viele Variationen des Buddy-Checks. TDI verwendet die Abkürzung START, um die wichtigsten Punkte abzudecken:

S – S-Drill (überprüfen, ob die Technik des Atemgas-Teilens klar ist und ob die Reglerschläuche frei eingesetzt werden können; für eine Overhead-Umgebung die Ersatztauchlampen überprüfen.)

T – Team (Bestätigung der Ausrüstungsanordnung, Teampositionen und Bereitschaft um in das Wasser zugehen)

A – Luft/Air (Umkehrdruck und Notfallpläne bestätigen. Jeden Atemregler testen)

R – Route (Bestätigung der Ein- und Ausstiegspunkte und der Route für den Tauchgang)

T – Tabellen (maximale Tiefe, Tauchplan, Tiefe für die Gaswechsel und Notfallpläne bestätigen)

Für CCR-Taucher ist ein Buddy-Check oder eine Checkliste vor dem Tauchen noch wichtiger. CCR ist komplizierter und es kann länger dauern, bis ein Problem auftritt. Wenn das Gas eines Open Circuit -Tauchers zugedreht ist, sollte man dies sehr schnell bemerken. Wenn jedoch die Sauerstoffflasche eines CCR-Tauchers zugedreht ist, kann der Taucher einige Minuten lang ohne erkennbare Probleme aus dem CCR atmen, ohne es zu bemerken.

Die TDI CCR Checkliste hat folgende Punkte

  • Tanks öffnen, prüfe MAV, Drücke prüfen
  • Bestätige ADV Funktion
  • Kontrolle Handsets/HUD
  • Pre-breathe, Kontrolle des Set Point, PPO2 prüfen
  • Bestätige die Funktion des Jackets/ Trockies
  • Überprüfe Bailout

Dies stellt sicher, dass die Hauptfunktionen des CCR korrekt arbeiten. Wenn es ein Problem mit dem CCR gibt, hat der Taucher Auftrieb, um wieder an die Oberfläche zu gelangen, und im schlimmsten Fall steht ihm das Bailout zur Verfügung. Diese 6 einfachen Schritte zeigen daher, dass die überwiegende Mehrheit der Probleme, die beim CCR auftreten können, vermieden wurden.

Ich sehe viele Taucher, die ihren Buddycheck wie ein Roboter durchgehen.

Ihnen wurde beigebracht, einem festgelegten Ablauf zu folgen, und so tun sie dies blind, als ob der Ablauf das wichtige ist. Das wichtigste bei einem Buddy-Check ist nicht, den Prozess zu durchlaufen, sondern zu überprüfen, ob die gesamte Ausrüstung vorhanden ist und tatsächlich funktioniert. Ich habe Taucher gesehen, die einen Buddy-Check durchgeführt haben, und ein Taucher sagt: “Mein Trockenanzugsventil ist hier und funktioniert.” Er zeigt auf sein Inflatorventil und macht weiter ohne zu prüfen, ob der Schlauch tatsächlich angeschlossen ist. Sein Buddy wird nur halb aufpassen und nicht erkennen, dass der Schlauch gar nicht angeschlossen ist und definitiv nicht funktioniert. Hier hat der Buddy Check das Problem nicht erkannt und die Situation verschlimmert, indem ein dem Taucher und seinem Buddy ein falsches Sicherheitsgefühl gibt. Ein nützlicher Tipp, den ich allen meinen Schülern beibringe, anstatt davon auszugehen, dass die Ausrüstung ihres Buddys funktioniert, besteht Ihre Aufgabe darin, dessen Funktion zu bestätigen. Man sollte stattdessen annehmen, dass es definitiv ein Problem mit der Ausrüstung gibt und Ihre Aufgabe besteht darin, dieses Problem zu finden. Es ist die Aufgabe deines Buddys, dich davon zu überzeugen, dass alles vorhanden ist und funktioniert und wenn sie dich nicht davon überzeugen können, dass du nicht mit dem Tauchgang beginnen wirst.

Buddy-Checks dieser Art müssen nicht langwierig oder formell sein. Tatsächlich können sie einem zufälligen Beobachter so erscheinen, als würde das Tauchteam nur ein informelles Gespräch über ihre Konfiguration und ihren Tauchplan führen. Ob formell oder informell, ein Buddy-Check ist immer noch eine lohnende Übung, egal wie erfahren man ist.

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