Between Two Corals
-A One Dive Family Podcast-

Episode 4 Zusammenfassung

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg

Artikel von Jason Meany

Bilder von William Drumm

Bei SDI geht es beim Tauchen nicht nur darum, die Unterwasserwelt zu erkunden – es geht auch um die Menschen, mit denen wir diese Erlebnisse teilen. Dieses Gefühl der Verbundenheit steht im Mittelpunkt von Between Two Corals – A One Dive Family Podcast, wo wir in die Geschichten, Erkenntnisse und Erfahrungen eintauchen, die unsere Gemeinschaft prägen.

Moderiert von Jason Meany, dem Ausbildungsleiter von SDI, bringt der Podcast Stimmen aus allen Bereichen der Tauchbranche zusammen, um über Ausbildung, Abenteuer und die Bedeutung der One Dive Family zu sprechen.

In dieser humorvollen, salzigen Folge von „Between Two Corals“ taucht Moderator Jason Meany kopfüber in die wunderbar chaotische Welt des Unterwasserfilmens ein. Gemeinsam mit dem Doppel-Will-Dreamteam William Drumm und Will Limpert erhalten wir einen Blick hinter die Kulissen und erfahren, wie die Magie unter den Wellen wirklich eingefangen wird.

Und um es klar zu sagen: Es sind nicht immer anmutige Delfine und perfekte Sicht. Manchmal sind es auch beschlagene Masken, lauernde Meerjungfrauen und Kameragehäuse, die lieber alleine durch die Luft schweben.

sea turtle

Von der GoPro-Kühnheit zum Unterwasser-Glanz

Will L., ein Wracktaucher aus New Jersey (Heimat der berühmten Ein-Fuß-Sicht), der zum Filmemacher wurde, und William D., ein Einwohner von Denver, der Seifenblasen und Köderbälle liebt, sprechen über ihre Entwicklung von neugierigen Kindern mit Kameras zu vollwertigen Erstellern von Unterwasserinhalten.

Was haben sie gemeinsam? Siebzehn Jahre Unterwasserkinematografie, jede Menge Geschichten über kaputte Ausrüstung und eine tiefe Liebe für die Unberechenbarkeit des Ozeans.

💡 Tipps aus der Tiefe

Sind Sie neu in der Unterwasserfotografie oder -videografie? Hier ist, was die Wills zu sagen hatten:

  • Bleib dabei. Es ist nicht einfach, in den Unterwassermedien Karriere zu machen. Es gibt wenig Geld und viel nasse Ausrüstung, aber am wichtigsten sind Leidenschaft und Ausdauer.
  • Verwenden Sie, was Sie haben. Um Kunst zu machen, muss man nicht in die Tropen reisen.
    Einige ihrer eindrucksvollsten Aufnahmen stammen aus trüben, eiskalten Gewässern.
  • Streben Sie nicht nach Perfektion. Nutzen Sie die Ihnen zur Verfügung stehenden Tools, wählen Sie den richtigen Rahmen und lernen Sie, sich anzupassen, wenn sich die Bedingungen ändern.

Wenn die Aufnahmen außer Kontrolle geraten

Von Köderbällen, die Drehtage kapern, bis hin zu Meerjungfrauen, die Fotos in die Lehrgänge einbauen, ist diese Folge vollgepackt mit urkomischen Geschichten über Mutter Natur, die als Regisseurin eingreift. Zu den Highlights gehören:

  • Ein Shooting in Floridas Quellen wird durch eine unerwartete Meerjungfrau ruiniert
  • Eine kommerzielle Produktion in Kanada mit einem riesigen Unterwasserlicht, für das ein Hebesack und drei Taucher erforderlich waren
  • Eine verpasste Gelegenheit, Wale zu filmen, alles wegen eines undichten Trockenanzugs

Die Moral der Geschichte? Bringen Sie immer ein Backup mit. Vielleicht zwei.

marine-plants

Tauchausrüstung, Freitauchen und Filmträume

Beide Gäste betonten, wie wichtig es sei, sich zunächst unter Wasser wohlzufühlen, sei es, dass man seinen Auftrieb verbessert oder Freitauchen lernt. William D. erzählte, wie ihm der Freitauchkurs von PFI eine neue Verbindung zu seinem Körper und dem Meer ermöglichte.

Will L. hingegen bleibt seinen Steel Doubles und seiner zuverlässigen Shearwater treu. Fragen Sie ihn bloß nicht nach dem einen Mal, als er kopfüber hochgehoben werden musste, um seinen undichten Anzug zu entleeren.

Beleuchtung: Stroboskop oder kein Stroboskop?

Beide Gäste bevorzugten aufgrund der Ästhetik und Einfachheit natürliches Licht. William D.s wildester Schuss? Aufnehmen des Albumcovers für Billie Eilish mit einer 6 x 6 Meter großen Softbox auf einem Kran über einem Pool. Kein gewöhnlicher Dienstag.

Doch in den düsteren Wracks vor New Jersey vertraut Will L. noch immer auf eine solide Lichtanlage, da keine ISO-Einstellung pechschwarze Dunkelheit ausgleichen kann.

Abschließende Gedanken

Diese Episode ist voller wertvoller Ratschläge für angehende Unterwasserfotografen:

  • Seien Sie sicher, bevor Sie kreativ werden
  • Akzeptieren Sie das Unvorhersehbare
  • Wenn alles andere fehlschlägt, lachen Sie darüber und gehen Sie morgen noch einmal

Wie William D. es ausdrückt:

“Machen Sie einfach viel Fotos, tauchen Sie viel und lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn Ihr Foto in den sozialen Medien niemandem gefällt.“

Und wenn Ihnen sonst nichts einfällt, nehmen Sie den Objektivdeckel ab.

anemone

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